»In die
Zukunft blicken.
In der Gegenwart leben.
Aus der Vergangen-
heit lernen.«

Dr. Neuburger ANWENDER-TIPP - SPIRITUELLE ASPEKTE DES WECHSELS
23.11.2018

SPIRITUELLE ASPEKTE DES WECHSELS

Das Wort „Wechsel“ bezeichnet sehr genau was hier passiert. Die Veränderung ist, dass Frauen nach dem Wechsel auf Grund der Hormonumstellung keine Kinder mehr bekommen können. Das gesamte Fühlen – auch im Hinblick auf die Sexualität - ändert sich dadurch. War es bis zur letzten Menstruation immer begleitet durch die biologische Möglichkeit ein Kind zu bekommen, so ist das nachher nicht mehr möglich. Die biologische Möglichkeit ein Kind zu bekommen, die der Frau früher, vor der Gleichberechtigung, als gesellschaftliche Aufgabe auf's Auge gedrückt wurde, ist für die moderne Frau lediglich eine Option, die sie gänzlich selbst entscheidet, ob das für sie passt, ob sie das will oder nicht. Und durch die modernen Methoden der Empfängnisverhütung kann sie auch entscheiden, wann sie das will. Das ist essentiell für die männerunabhängige Selbstverwaltung der Frau. Und doch schwingt dieses Element, diese Möglichkeit, diese Option vor dem Wechsel immer mit und ist emotional immer fühlbar.
Nach dem Wechsel ändert sich da etwas. Es kommt ein neuer Aspekt, der für mich mit Weisheit zu tun hat. Weisheit ist ein Teil der weiteren Entwicklung der Frau, der kommen will. Und der hat etwas mit der Hormonumstellung zu tun. Würden sich die Hormone nicht verändern, würde dieser Prozess nicht stattfinden. Dieser Prozess ist ein geistig spiritueller, der eben zur Ganzheitlichkeit verhilft und Fühligkeit auf allen Ebenen turbomäßig entwickelt. Diese Fühligkeit, die die Basis der neuen ganzheitlichen weiblichen Weisheit ist, schenkt durchaus einen tiefgreifenden Lustgewinn, weil es eben auch Glücksgefühle und Dankbarkeitsgefühle vermittelt, wenn Frau das Wunder der Schöpfung auf eine neue, andere Art wahrnimmt und fühlt. Es ist kein mentales Verstehen, sondern ein neues, immer wiederkehrendes Entdecken der Zusammenhänge auf emotionaler Ebene. Die Energie bewegt sich nach oben, vom Becken Richtung Kopf und dadurch kann sich das Potential entfalten. Die Lebensenergie ist nicht mehr konzentriert in Becken und Unterbauch, sondern breitet sich nach oben aus. Das verändert die Empfindungsfähigkeit und eröffnet viele neue Möglichkeiten. Diese Weisheit brauchen die Menschen und vor allem die jungen Menschen. Auch die spirituelle Entwicklung wird durch diese Veränderung ungemein unterstützt und beschleunigt. Kraftvolle Frauen sind von der Biologie her die Entwicklungsmotoren der gesellschaftlichen Spiritualität. Es ist daher auch völlig unsinnig, Frauen von spirituellen oder religiösen Handlungen auszuschließen, wie das leider in den Weltreligionen immer noch geschieht. Und wenn wir wieder auf die Körperebene zurückkommen, zu den Wechselsymptomen, die bei vielen Frauen unangenehm auftreten, dann sollte man das auf jeden Fall miteinbeziehen, wie man da jetzt ganzheitlich vorgeht. Was bisher geschah, dass man mit künstlich synthetischen Hormonen diesen Prozess einfach blockiert hat, führte eben dazu, dass diese wundervolle spirituelle Phase nicht zur Entfaltung kommt. Sie wird dann einfach auf Eis gelegt. Und so nebenbei kann dadurch sogar die Krebsgefahr erhöht werden.

DER DIRIGENT - für einen ausgeglichenen Hormonaushalt 
Phytohormone, im Naturpflanzenextrakt konzentriert, sind daher die geniale Idee und das Angebot der Naturweisheit. Phytohormone, beispielsweise Diosgenin, sind keine fertigen Körperhormone. Unser Körper kann sich aus diesen sekundären Pflanzenstoffen auch keine eigenen Hormone herstellen, daher ändert sich der Hormonstatus im Labor durch die Einnahme meist nicht oder nur unwesentlich. Aber die Phytohormone erzeugen im Körper hormonähnliche Effekte, ohne den natürlichen Hormonhaushalt zu verändern. Dadurch wird ein natürlicher Ablauf der Wechselphase unterstützt und harmonisiert. Die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung läuft ungehindert ab und die körperlichen Unannehmlichkeiten werden neutralisiert und ausgeglichen.

Und was passiert bei den Männern?
Ja, auch hier gibt es einen Wechsel, der allerdings weniger ausgeprägt ist, jedoch auch Parallelen hat. Da der Mann im Gegensatz zur Frau im Wesentlichen nur von einem Hormon gesteuert wird, ist es einfacher. Testosteron nimmt im Alter ab, die Lustfähigkeit und Potenz leidet. Doch auch hier bewirkt diese Abnahme, dass der Megafokus der männlichen Sexualität etwas entschärft wird und einen moderaten Boost in der spirituellen Entwicklung begünstigen kann. Stellen wir uns mal einen älteren Mann, der kräftig Testosteron zuführt und dadurch erreichen will, dass er sexuell genau so funktionieren soll wie der junge Mann. Was kommt dabei heraus? Er will als älterer Mann genauso agieren wie jüngere Männer und sein Verhalten wird dementsprechend sein. Ein wesentlicher Unterschied besteht aber trotzdem: Er ist älter und sieht älter aus. Um mitzuhalten muss er sich mehr anstrengen. Das erzeugt Stress und verbraucht Cortisol aus der Nebennierenrinde. Nebennierenerschöpfung und Cortisolmangel beschleunigt übrigens Alterungsvorgänge.

Ihr Dr. Neuburger Christian